Offline und KI
Läuft Keepilo wirklich ohne Internetverbindung?
Ja. Nach dem einmaligen Download beim Einrichten funktioniert jede Funktion im Flugmodus: Assistent, Inventar, Dashboard, Karte, Werkzeuge, Tresor, Notfallmodus, Drucken, Export und die Übertragung zwischen Geräten. Internet braucht es nur, um Modell, Inhaltspakete und Kartenregionen zu holen, und all das startest du selbst.
Wo rechnet die KI eigentlich?
Auf deinem Gerät. Keepilo bringt ein kleines Open-Source-Sprachmodell mit, das lokal in den Speicher geladen wird. Kein API-Aufruf, kein Server, keine Warteschlange. Deshalb sind die Antworten kurz, und deshalb antwortet ein Handy mit mehr Arbeitsspeicher schneller.
Ist der Assistent so gut wie ChatGPT?
Nein, und er will es nicht sein. Ein Modell mit vier Milliarden Parametern auf einem Handy kommt beim Allgemeinwissen nicht an ein Rechenzentrumsmodell heran. Es kann dafür die Dokumente lesen, die du ihm gegeben hast, und sie mit Seitenzahl korrekt zitieren. Das ist bei Notfallfragen das nützliche Verhalten, und es funktioniert komplett ohne Verbindung.
Was, wenn die Antwort falsch ist?
Quelle prüfen. Jede Antwort aus deiner Bibliothek trägt einen Chip mit Dokument und Seite; ein Tipp öffnet das Original. Fehlt der Chip, steht die Antwort nicht auf deinen Dokumenten und verdient Skepsis. Bei medizinischen Themen sagt die App ausdrücklich, dass sie keinen Arzt ersetzt.
Kann ich eigene PDFs benutzen?
Ja, das ist der Sinn der Sache. Importiere PDF-, TXT- oder Markdown-Dateien: Anleitungen, Erste-Hilfe-Ratgeber, die Bedienungsanleitung deines Generators, Versicherungsunterlagen. Der Assistent antwortet danach daraus.
Und eingescannte Bücher ohne Textebene?
Die liest Keepilo mit Text erkennen direkt auf dem Gerät aus und indexiert das Ergebnis. Die Zeile bekommt dann ein Kennzeichen, denn Texterkennung verliest sich, und das soll man einer Antwort ansehen können. Auf Windows fehlt die Funktion noch; dort hilft weiterhin ein OCR-Programm vor dem Import.
Karten und Werkzeuge
Funktioniert die Karte wirklich ohne Netz?
Ja. Du lädst einmal ein Land herunter, danach zeichnet Keepilo die Karte komplett aus dieser Datei: Straßen, Orte, Gewässer, Höhenlinien und Beschriftung. Es gibt keinen Kartendienst dahinter, der beim Verschieben nachliefert.
Wie groß ist eine Kartenregion?
Sehr verschieden: kleine Länder sind wenige Megabyte, Deutschland etwa 2,4 Gigabyte, Kanada deutlich mehr. Die Zahl steht vor dem Download an jedem Eintrag, und du kannst eine Region jederzeit wieder entfernen. Kartendaten sind bewusst nicht im Backup, sonst wäre das Backup größer als alles andere zusammen.
Warum ganze Länder statt eines Umkreises?
Weil Menschen in Ländern planen. Wer überlegt, wohin er im Ernstfall fahren würde, denkt an „bis zu meiner Schwester" und nicht an „80 Kilometer um mich herum". Mehrere Länder lassen sich gleichzeitig laden und liegen dann als eine Karte übereinander.
Was ist der Dokumenten-Tresor?
Ein verschlüsselter Ablageort für Ausweise, Policen, Verträge und Vollmachten, getrennt von der Bibliothek und für den Assistenten unsichtbar. Verschlüsselt wird mit AES-256-GCM, der Schlüssel kommt per Argon2id aus deinem Passwort. Es gibt kein Zurücksetzen: Das Passwort wird nirgends gespeichert, auch nicht als Hash. Genau deshalb kommt sonst niemand hinein.
Ist die Sprachhilfe ein Übersetzer?
Nein, mit Absicht. Sie zeigt feste, von Hand geprüfte Sätze für Situationen, in denen es zählt, jeweils mit Aussprache zum Vorlesen. Eigene Sätze kann man nicht eintippen: eine falsche Maschinenübersetzung bei „keine Erdnüsse" wäre gefährlicher als gar keine.
Gemeinsamer Vorrat
Können mehrere Leute denselben Vorrat pflegen?
Ja. Der gemeinsame Vorrat hält die Geräte eines Haushalts auf demselben Stand, solange Internet da ist: Einer bucht die Dose aus, die andere sieht es im Laden auf dem eigenen Handy. Das ist die Funktion, die man außerhalb jeder Krise am häufigsten benutzt.
Bringt das auch etwas, wenn ich allein lebe?
Ja, für deine eigenen Geräte. Am Regal buchst du mit dem Handy, am Schreibtisch planst du auf der großen Ansicht, und beide zeigen denselben Bestand, ohne dass du etwas exportierst.
Brauche ich dafür ein Konto?
Nein. Gekoppelt wird per QR-Code von Bildschirm zu Kamera, der zehn Minuten und genau eine Kopplung lang gilt. Keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, kein Profil.
Sieht euer Server, was bei mir im Keller steht?
Nein. Jede Änderung wird auf deinem Gerät verschlüsselt (AES-256-GCM), bevor sie es verlässt. Der Dienst transportiert verschlossene Pakete; der Schlüssel liegt im Schlüsselbund deiner Geräte und wird nie übertragen. Was der Dienst trotzdem sieht (IP-Adresse, Zeitpunkt, Paketgröße), steht in der Datenschutzerklärung.
Kostet das extra oder ist es ein Abo?
Weder noch. Es ist im Einmalkauf enthalten, ausgeschaltet, bis du es startest, und jederzeit beendbar. Beim Beenden wird sofort gelöscht, was auf dem Server liegt.
Und wenn das Netz weg ist?
Dann buchst du weiter wie immer, nichts wartet auf die Verbindung. Was noch nicht draußen ist, geht beim nächsten Mal von allein raus, ob nach zehn Minuten oder drei Wochen. Für den echten Krisenfall bleiben die Wege ohne Internet: Datei, lokales WLAN und QR-Codefolge von Bildschirm zu Kamera.
Datenschutz
Welche Daten sammelt ihr?
Keine. Es gibt kein Konto, keine Analyse, keine Werbung und keine Absturz-Telemetrie. Inventar, medizinische Karten, Notfallplan und Chatverlauf bleiben in einer lokalen Datenbank auf deinem Gerät. Richtest du den gemeinsamen Vorrat ein, liegt zusätzlich eine verschlüsselte Kopie deiner Bestandsdaten auf unserem Server, die wir nicht öffnen können; ohne diesen Schritt gibt es bei uns nichts von dir.
Verlassen meine Fragen an den Assistenten das Gerät?
Nein. Weder die Frage noch die Textstelle aus deinen Dokumenten noch die Antwort verlässt das Gerät, auch nicht anonymisiert und auch nicht zur Verbesserung von Modellen. In diesem Teil der App gibt es überhaupt keinen Netzwerkcode.
Ist die App DSGVO-konform?
Auf unserer Seite verarbeitet die App keine personenbezogenen Daten, damit entfällt der größte Teil der üblichen Maschinerie. Der eine Moment, in dem Daten das Gerät verlassen, ist ein Download, den du startest: Der ausliefernde Server sieht dabei deine IP-Adresse, wie bei jedem Download. Zahlungsdaten verarbeitet der Store, nicht wir. Der vollständige Text steht in der Datenschutzerklärung.
Wird mein Standort gespeichert?
Nein. Die Karte zeigt deinen Standort nur, wenn du ihn einschaltest und die Ortung erlaubst. Dein Gerät rechnet die Position selbst aus, dafür braucht es kein Internet; sie wird angezeigt, nicht gespeichert und nicht übertragen. Eine Aufzeichnung im Hintergrund gibt es nicht, die Wegaufzeichnung läuft nur bei geöffneter App.
Wie sind meine Gesundheitsdaten geschützt?
Medizinische Karten und Dauermedikation sind besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO. Sie bleiben in derselben lokalen Datenbank und werden nie übertragen. Die App-Sperre (PIN plus Fingerabdruck oder Gesicht) und die Verschlüsselung des Betriebssystems schützen sie auf dem Gerät; Exporte mit Gesundheitsdaten fragen vorher nach.
Preis und Kauf
Was kostet Keepilo?
2,99 € einmalig, in jedem der vier Stores. Kein Abo, keine Werbung, keine Kernfunktion hinter einer Bezahlschranke. Inhaltspakete können später als eigene Käufe dazukommen; die App, die du kaufst, funktioniert weiter genau wie am ersten Tag.
Muss ich sie für jedes Gerät einzeln kaufen?
Pro Store-Konto, nicht pro Gerät. Ein Apple-Kauf deckt iPhone, iPad und Mac ab. Ein Google-Kauf deckt deine Android-Geräte ab, ein Microsoft-Kauf deine Windows-PCs. Über Ökosysteme hinweg (iPhone plus Windows-PC) sind es zwei Käufe. Die Familienfreigabe ist überall aktiviert, wo der Store sie unterstützt.
Darf meine Familie meine Version mitbenutzen?
Ja. Nutzt die Familienfreigabe des Stores, wo es sie gibt, und darüber hinaus kannst du deine Daten per Offline-Export auf Familiengeräte geben. Das ist eine geplante Funktion, kein Schlupfloch.
Was passiert, wenn es Keepilo irgendwann nicht mehr gibt?
Die App funktioniert weiter wie am letzten Tag. Sie hängt an keinem Server, der
abgeschaltet werden könnte, an keinem Konto und an keiner Lizenzprüfung. Deine Daten
holst du jederzeit als .keepilo-Datei heraus. Eine Offline-App kann man
nicht abschalten, das ist ja gerade der Punkt.
Wer steckt hinter Keepilo?
Andreas Schneider, ein einzelner Entwickler in Deutschland, mit Name und Anschrift im Impressum. Kein Studio, kein Investor, kein Geschäftsmodell mit deinen Daten. Der Preis von 2,99 € ist das ganze Geschäftsmodell.
Geräte und Plattformen
Welche Geräte werden unterstützt?
iPhone und iPad, Android-Handys und -Tablets, macOS und Windows. Das Layout passt sich an: Leiste unten auf dem Handy, Symbolschiene auf dem Tablet, Seitenleiste mit Detail-Panel auf dem Desktop.
Wie viel Speicher und Arbeitsspeicher brauche ich?
Rechne mit ein paar Gigabyte für das Sprachmodell plus dem, was deine eigenen Dokumente belegen. 6 GB RAM oder mehr sind für das Standardmodell angenehm; darunter bietet Keepilo ein kleineres an. Alles außer dem Assistenten läuft auf jedem Gerät.
In welchen Sprachen gibt es die App?
Deutsch und Englisch, vollständig und umschaltbar in den Einstellungen. Es wechselt alles mit: Oberfläche, Notgepäck-Vorlage, gedruckte Notfallkarten, das Handbuch in der App und die Sprache, in der der Assistent antwortet. Weitere Sprachen sind eine Frage der Übersetzung, nicht des Umbaus.
Gibt es eine Web-Version?
Nein, und es wird keine geben. Ein Browser-Tab kann Sprachmodell, Datenbank und deine Dokumente nicht so bereithalten, dass sie ein totes Netz überstehen. Genau darum geht es aber.
Bedienung
Wie lange dauert das Einrichten?
Der Haushalt kostet zwei Minuten, die ersten zwanzig Artikel etwa zehn. Danach sagt das Dashboard etwas Nützliches. Die medizinischen Karten verteilen die meisten auf ein paar Abende, und die App ist genau dafür gebaut: Jede Frage lässt sich überspringen, und jede Eingabe geht später da weiter, wo du aufgehört hast.
Muss ich alles von Hand eintippen?
Auf dem Handy kannst du Barcodes scannen; die Produktdaten kommen aus einem Offline-Paket, der Scan funktioniert also auch ohne Verbindung. Alles andere sind ein paar kurze Schritte statt einer Formularwand.
Woher kommen die Vorschläge auf der Einkaufsliste?
Aus der amtlichen Vorratstabelle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, umgerechnet auf handelsübliche Packungen. Auf der Liste stehen konkrete Waren wie „6 × H-Milch 1 L", keine Kalorienlücken. Auf Wunsch liest der Assistent zusätzlich aus deinen eigenen Büchern, welche Waren sie für einen Vorrat empfehlen, jede mit Buch und Seite als Quelle. Gerechnet wird die Liste immer nachvollziehbar aus Bedarf und Bestand, nie von der KI. Die Mengen dahinter erklärt der Beitrag Notvorrat für 10 Tage.
Wie viele Tage Vorrat sollte ich haben?
Die Katastrophenschutzbehörden im deutschsprachigen Raum empfehlen im Regelfall etwa zehn Tage Lebensmittel und Trinkwasser, dazu Medikamente, Dokumente und ein batteriebetriebenes Radio. Viele Haushalte setzen sich 14 oder 30 Tage als Ziel. Keepilo lässt dich dein eigenes Ziel setzen und misst die Reichweite daran. Die Zahl entscheidest du.
Funktioniert das auch für Einzelpersonen?
Ja. Ein Ein-Personen-Haushalt ist ein gültiger Haushalt; Bedarfsrechnung, Rationierung und Notfallkarte funktionieren mit einer Person in der Liste genauso.
Komme ich an meine Daten wieder heran?
Jederzeit, als .keepilo-Datei mit einem Preset deiner Wahl. Es gibt kein
Lock-in, weil es nichts gibt, worin man dich einsperren könnte.
Ab wann gibt es die App?
Im August 2026. Auf der Download-Seite steht der aktuelle Stand je Plattform; sie wird am Erscheinungstag aktualisiert.